Spielraum zum Handeln – Mindestlohn / Minijob


Die Regelungen zum gesetzlichen Mindestlohn enthalten eine Reihe von Vorschriften, die den Bürokratieaufwand für Betriebe deutlich erhöht haben. Gerade in einer auf Flexibilität angewiesenen Branche (Öffnungszeiten, Serviceorientierung, Samstags- und teilweise Sonntagsarbeit) sind die jetzigen gesetzlichen Vorgaben bei der Zeiterfassung vollkommen praxisfern. Einige wesentliche Änderungen könnten bereits zu deutlichen Erleichterungen führen. Darüber hinaus ist die Art und Weise der Durchführung der Kontrollen durch die Zollbehörden nicht zu akzeptieren.


Wir fordern
  • Streichung der Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeitsstunden bei Minijobs und generelle Beibehaltung der Minijobs
  • Streichung der 50-Prozent-Grenze bei den Arbeitszeitkonten
  • Jahresbetrachtung bei verstetigtem Monatsentgelt gesetzlich zulassen, dabei auch Einbeziehung unbedingter Ansprüche auf Urlaub/Weihnachtsgeld
  • Kontrollen mit Augenmaß und einer der (seriösen) Branche Handel angemessenen Vorgehensweise durchführen. (Uniformierte Beamte, teilweise mit Waffen im Holster, sind in den Verkaufsräumen des Handels nicht notwendig und führen zu einer immensen Verunsicherung von Personal und Kunden.)

Fragen und Antworten der Fraktionen
  • Setzen Sie sich für den Erhalt der Minijobs ein?
  • Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um dem Bürokratiemonster Mindestlohn zu begegnen?

Kontakt

Handelsverband
Baden-Württemberg e. V.

Neue Weinsteige 44
70180 Stuttgart

T 0711/64864-0
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